Segelflug

Segelfliegen


Ansprechpartner
Segelflugausbildung:


Friedrich Lüke
Tel. 05472/1300

:: info[at]friedrich-lueke.de

ist eine faszinierende Sportart: lautlos dahingleiten, Höhe gewinnen, strecken im Gleitflug zurücklegen und mit einem neuen Aufwind wieder versuchen, die in Flugstrecke umgesetzte Höhe, wieder neu zu gewinnen. Intensive Beobachtung des Wetters und den entsprechenden Nutzen daraus ziehen, sind oberstes Gebot für einen Segelflug mit direkter Ausnutzung der Sonnenenergie. Ob die gewählte Flugaufgabe erfolgreich durchgeführt werden kann, hängt im Wesentlichen vom Können des Piloten und wie gesagt, von den Wetterverhältnissen ab. Eine Landung bei "den Kühen" auf einem geeigneten Feld ist bei nachlassenden Aufwinden die Konsequenz. Ein normaler Vorgang für einen Segelflieger, oft trainiert, und in keinem Fall eine Notlandung, wie es immer wieder in der Presse dargestellt wird.

Reine Segelflugzeuge werden hauptsächlich mit einer Seilwinde in die Luft befördert. Ein über 1000 Meter langes Seil wird mittels einer Startwinde aufgespult. Daraus lassen sich je nach Wind 300 – 400 Meter  Flughöhe gewinnen, die dann den Thermikeinstieg ermöglichen.  Eine verbreitete bewährte und kostengünstige Startart. Segelflugzeuge können auch im sogenanntem Flugzeugschlepp gestartet werden. An einem ca. 50 Meter langem Seil, gezogen von einem Motorflugzeug, Motorsegler oder Ultraleicht, geht es gezielt zu einem sicheren Ausgangspunkt für die nötige Thermik für einen Überlandflug. 

Je nach persönlichen Vorlieben kann der Segelflug direkt in Flugplatznähe die Erfüllung sein, andere wiederum verstehen unter Segelfliegen den Überlandflug mit sportlichen Tagesaufgaben über Hunderte von Kilometern mit möglicher Landung wieder auf dem Startplatz.  Auf Segelflugwettbewerben kann der sportlich ambitionierte Pilot sich mit anderen messen.  Dabei spielt Taktik und Können eine Rolle, eine festgelegte Flugstrecke möglichst schnell zurück zu legen. 

Die Flüge werden mit sogenannten Loggern mittels Sattelitennavigation aufgezeichnet.  Wer sich „kopfüber“ am Himmel wohl fühlt, kann auch mit genügend Flugerfahrung die Segelkunstflugberechtigung erwerben.  Ein dafür zugelassenes Segelflugzeug besitzt der Luftsportverein.  Auf alle Fälle gilt: Segelfliegen wird in einem Schulungsdoppelsitzer mit Fluglehrer erlernt und ist Mannschaftsport.  Nur im Team ist der Flugbetrieb mit Segelflugzeugen möglich. Eine gewisse Portion Freizeit an Wochenenden und Feiertagen ist mitzubringen.

 

Ausbildung


Der LSV-Wittlage bietet ihnen die Möglichkeit zur Ausbildung zum Segelflugzeugfüher

Informationen dazu finden sie hier:

#Fliegen lernen